Windows 10 Update Methoden mit baramundi

Bald ist es wieder soweit das nächste Windows 10 Update (1809) steht vor der Tür. Es wird einige Neuerungen geben auf die ich jetzt nicht weiter eingehen möchte. Dafür gibt es genügend Beiträge und wer das Windows 10 Insider Program nutzt sogar schon einige der neuen Features.

Windows 10 Update verteilen

Doch die Kehrseite der Medaille ist natürlich, das wir wieder ein neues Windows 10 auf alle unsere Windows Clients installieren müssen. Eine logistische Herausforderung kann es werden, wenn es nicht nur eine Handvoll Clients sind. Aber auch hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Jede hat so seine Vor- und Nachteile, die man in jedem Fall selbst bewerten muss. Denn keine Umgebung ist gleich, es wird immer Unterschiede geben.

Methode 1 – Windows Update Server (Service)

Vorteile:

  • Einfachste Variante – Freigeben und installieren lassen

Nachteile:

  • keine direkte Rückmeldung vom Client über Status
  • Planung der Installation nur bedingt möglich

Fazit:
Die Variante eignet sich für kleinere Umgebungen <10 Windows Clients. Sollen die Updates zu einem bestimmten Zeitpunkt durchgeführt werden ist dieses nur bedingt, bis fast gar nicht möglich.

Methode 2 – Verteilen über baramundi Deploy (Softwareverteilung)

Vorteile:

  • Planung des Updates möglich
  • System kann auf Kompatibilität geprüft werden (Upgrade von Windows 7)
  • Anpassung der Installation

Nachteile:

  • keine direkte Rückmeldung vom Client über Status

Fazit:
Eine fast schon unkonventionelle Nutzung der Softwareverteilung. Das heruntergeladene Windows 10 ISO kann entpackt werden und die „setup.exe“ kann mit Parametern gestartet werden. Dieses ermöglicht eine benutzerdefinierte Installation. Im Zusammenspiel mit baramundi ergibt sich daraus ein gut steuerbares Windows 10 Update, welches auch die Log-Dateien im Anschluss auf einem zentralen Speicherort ablegen kann.

Methode 3 – Verteilen über baramundi OS Install

Vorteile:

  • Einfach einzurichten und zu administrieren
  • Planung des Updates möglich
  • System kann auf Kompatibilität geprüft werden (Upgrade von Windows 7)
  • Anpassung der Installation, bis hin zur Partitionierung der Festplatte
  • mehrere Versionen einsetzbar (Professionell, Enterprise, Education)

Nachteile:

  • keine direkte Rückmeldung vom Client über Status

Fazit:
Diese Methode ist die einfachste und gleichzeitig die komplexeste. Es lässt sich eine Sequenz erstellen, die z.B. erst das Betriebssystem, dann die nötige Software und zu guter Letzt wird noch ein Patch-Scan gemacht.

Ich werde euch demnächst alle einzelnen Methoden in einem kurzen Beitrag nochmal genauer erläutern und vorstellen. Aus dem Artikel ist leider nichts geworden, dieses werden wir aufarbeiten und es mit baramundi umsetzen.

Nach dem Windows 10 Update – ist vor dem Windows 10 Update

Doch sollten wir das Windows 10 Update einfach so herunterladen und verteilen? Ja und nein! Es kommt darauf an, ob ihr die Professionell oder Enterprise Variante habt. Letztere ist das kostenpflichtige Abo-Modell von Microsoft um mit Windows 10 Geld zu verdienen.

Wo hier die Unterschiede liegen und wie man mit ein paar Tricks die Features in Windows 10 Professionell anpassen kann, das zeige ich euch beim nächsten Mal. So viel sei schon mal verraten. Es ist ratsam sich den Artikel über NTlite durchzulesen.

2 comments

  1. Pingback: Windows 10 1809 Vorbereitungen zur Installation • it-runs.de

  2. Pingback: Windows 10 Upgrade ohne OS-Install • it-runs.de

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